Samsung


Koreanischer Begriff ohne BildHangeul=삼성Hanja=三星Rr=SamseongMr=SamsŏngSamsung (Koreanische Sprache Drei Sterne) ist der größte südkoreanische Mischkonzern, dort Jaebeol genannt. In der Samsung-Gruppe sind mehr als 250.000 Menschen beschäftigt und sie gehört zu den weltweit größten Unternehmen gemessen an Umsatz und Marktstärke.

Präsident des Samsung-Konglomerats ist Kun-Hee Lee.





Als einer der größten Elektronikkonzerne weltweit ist in Europa vor allem das Tochterunternehmen Samsung Electronics bekannt. Samsung Electronics ist in 48 Ländern tätig und beschäftigt 113.000 Mitarbeiter (2004). Bereits heute ist Samsung Electronics mit einer Marktkapitalisierung von knapp 100 Milliarden Euro größer als Sony oder Siemens AG. Samsung ist in vielen zukunftsweisenden Technologien vertreten und in den meisten davon führend (z. B. TFT-Monitore, Speicherchip-Herstellung, Netzwerktechnologien). Samsung ist eines der schnellstwachsenden Unternehmen weltweit und erwirtschaftete 2004 einen operativen Gewinn von 10,3 Milliarden US-Dollar, genausoviel wie Microsoft. Der Umsatz betrug 55 Milliarden US-Dollar. Samsung Electronics hat eine Marge von 21 Prozent und ist damit das profitabelste High-Tech-Unternehmen der Welt vor Microsoft, Intel und IBM. Samsung zahlt in Südkorea 5 Milliarden Euro Steuern, was 8 Prozent der Staatseinnahmen entspricht und bestreitet ein Fünftel der südkoreanischen Exporte. Präsident von Samsung Electronics ist Jong-Yong Yun.

Geschichte



Das Unternehmen wurde am 1. März 1938 in Daegu von Lee Byung-Chull als Lebensmittelladen gegründet. Nach dem Koreakrieg stieg die Firma in die Baubranche und die Nahrungsmittelverarbeitung ein. Sie errichtete die erste Weizenmühle und Zuckerraffinerie in industriellem Maßstab in Korea. Daraus ist heute der größte Nahrungsmittelhersteller Südkoreas geworden.

In den 1960er Jahren nahm Samsung die Fertigung elektrotechnischer Artikel in Angriff, wobei man sich frühzeitig auf Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte konzentrierte. In den 1980er Jahren war Samsung Electronics zeitweise der weltgrößte Hersteller von tragbaren Fernsehgeräten. Damals begann man auf Betreiben der koreanischen Regierung mit der Entwicklung von Halbleitern, speziell Speicherchips. Weitere Zweige, in denen sich der Großkonzern tummelt, sind Maschinenbau, Automobile (Hyundai), Versicherung, Großhandel, Immobilien und Freizeit, in Korea gleichbedeutend mit Golf (Sport)-Resorts. Der seinerzeit größte private Fernsehsender Munhwa Broadcasting Corporation (MBC) wurde auf politischen Druck Ende der 1970er Jahre an den Staat abgetreten.

Nach der Asienkrise in den 1990er Jahren mußte Samsung sich wie alle Jaebeol aus zahlreichen Geschäftsfeldern zurückziehen, vulgo man verkaufte viele Tochterunternehmen, um die Kapitalbasis zu stärken. Gleichzeitig erfolgte die Konzentration auf einige Kerngebiete. Seitdem ist Samsung Electronics der wichtigste Zweig des Konglomerats.

Im August 2005 veröffentlichte eine Bürgerrechtsbewegung eine Liste - "Akte X" genannt - mit 278 einflussreichen Personen, die von Samsung Gehälter bezogen oder bezogen hatten, unter ihnen zwei Ex-Premierminister. Es tauchten zudem neue Beweise dafür auf, dass das familiengeführte Unternehmen in den Präsidentschaftswahlkampf 1997 mit Spenden eingriff. Es war die Rede von "Samsunggate" und der "Republik Samsung" (삼성민국).

In Europa weniger bekannt sind die anderen Zweige des Unternehmens: Samsung Lebensversicherungen, Samsung Schwerindustrie, Samsung Chemie und in Kooperation mit Renault: Samsung Renault Automobile. Nicht zu vergessen ist die Samsung-Werft in Südkorea.

Die deutsche Tochtergesellschaft Samsung SDI Germany GmbH in Berlin-Berlin-Schöneweide wird nur noch bis Ende 2005 Bildröhren produzieren. Aufgrund des Markttrends zu Flachbildschirmen ist der Absatz eingebrochen. Rund 750 Beschäftigte sollen entlassen werden, die Produktion nach Ungarn ausgelagert werden. (Laut Tagesspiegel vom 19. November 2005 möchte der Betriebsrat die Schließung durch Einführung der neuen SlimFit-Röhrentechnologie verhindern.) Samsung SDI Germany wurde 1993 gegründet, nachdem der Konzern die WF - Werk für Fernsehelektronik GmbH übernommen hat.
 


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